Schwerpunkt in diesem Jahr ist die Auseinandersetzung mit alten, herkömmlichen Methoden des Arbeitens mit Ton und im Vergleich dazu mit dem Material Paperclay. Paperclay ist eine Tonmasse, welche mit Zellulosefasern angereichert ist und welche die Schülerinnen und Schüler selbst herstellen. Im Garten der Schule ist ausreichend Platz um alte Brandmethoden wie Raku, Grubenbrand sowie Niedrigbrandtechniken auszuprobieren. Spielerisch erforschen die TeilnehmerInnen vielfältige Methoden des Materials Ton, experimentieren und lernen grundlegende Techniken zur Materialgestaltung kennen. Die Kinder sind von Anfang an in die Planung mit eingebunden. Sie bauen Skulpturen sowie Gefäße und andere Gegenstände aus Ton und Paperclay und lernen die Unterschiede des Materials kennen. Es gibt schier unerschöpfliche Möglichkeiten des Umgangs mit dem Material: Es kann ein lustvolles Matschen oder Kneten sein, zum Schlagen und Zerstückeln des Materiales anregen oder ein liebevolles, zartes Streicheln oder vielleicht auch zu einem distanzierten Umgang führen. Die Kinder erkunden das Material haptisch-taktil, erproben ihren Tastsinn und entfalten ihr dreidimensionales Denken. Die entstandenen Arbeiten werden bei einer Ausstellung zu Schulende präsentiert.

VERANSTALTUNGEN IM RAHMEN DES PROJEKTS:

20.04.2015: Plastisches Gestalten mit Tonerde

 

 

hannahtöpfert  reinigen der figuren

Die Kinder haben ihre fertigen Tonfiguren in eine Tonne geschlichtet, abwechselnd mit Holz, Stroh, Sägemehl, Salz, Eisenoxid, trockenes Gras, Papier. Alles wurde entzündet. Nach stundenlangem geduldigem Warten ums Feuer haben wir die Tonobjekte aus der Tonne geholt und in einen Kübel Wasser gegeben, dann wurden die Teile gereinigt. Die Objekte können bei der Abschlussausstellung im Rahmen des Schulabschlussfestes besichtigt werden Auf der Webseite culture connected ist der Endbericht zu lesen.

kinderbeim tonnenbrand

feuer