schule

Der Tagesablauf im Freiraum hat keinerlei Ähnlichkeit mit jenem in einer Regelschule. Die Kinder bewegen sich in den Themenräumen und im Garten, in Aktivitäten vertieft, in sozialer Interaktion. Die LehrerInnen sind dabei Beobachter und Unterstützer.

Der Tag in der Freiraumschule beginnt für die Kinder ruhig und gemütlich zwischen 8 und 9 Uhr. In dieser Zeit haben sie die Gelegenheit, in Ruhe neueste Ereignisse zu besprechen, ein Frühstück zu verzehren, mit einem Lehrer oder einer Lehrerin zu plaudern oder dort weiterzumachen, wo sie am Vortag aufgehört haben.

Der Übergang in die Tagesaktivität ist fließend. Durch Materialpräsentationen und Angebote zu bestimmten Themen, die oft von den Kindern angeregt werden, eröffnet sich Unerschlossenes. Die Teilnahme ist immer freiwillig.
In der wöchentlich stattfindenden Schulversammlung, die für alle Anwesenden verpflichtend ist, werden Wünsche und Anregungen für Aktivitäten und Angebote geäußert, Konflikte besprochen. Bestehende Regeln können überarbeitet und neue festgelegt werden, sowie Konsequenzen bei Regelüberschreitungen diskutiert. Wichtig dabei ist das Üben einer gemeinsamen Gesprächskultur, in der unterschiedliche Meinungen ihren Platz haben und jeder in Ruhe ausreden darf.

Beim Mittagessen wird – hoffentlich:-) – die gemeinsame Esskultur geübt. Auf vollwertige Speisen und vegetarische Auswahl legen wir Wert.

Der Nachmittag klingt langsam aus. Die Kinder können die Schule in Absprache mit den Eltern nach dem Mittagesse ab 13h verlassen, viele bleiben bis zum Schulende um 16.15h.
Exkursionen finden meist wöchentlich statt. Auf dem Programm stehen Museen, sportliche oder kulturelle Aktivitäten.